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Seit Juli 2012 ist die Kita „Entengarten“ des Hort Tigerente e.V. im ehemaligen Kultursaal des Siemers`schen Hofes beherbergt. Tatsächlich ist der Hof gut 250 Jahre alt und der Kultursaal viele Male in dieser Zeit umgebaut worden. Besonders hübsch ist für uns aber der Gedanke, dass hier früher viele unterschiedliche Tiere und auch Menschen gelebt haben und heute unsere „Enten und Tiger“ den Kultursaal für sich einnehmen und mit Leben erfüllen.

In dem 103,63 qm großen Saal betreiben wir eine Ein-Raum-Kita. Die Besonderheit liegt in der Multifunktionalität des Raumes. Durch bewegliche Wandelemente mit ausklappbaren Tischen sowie besonderen Befestigungsmöglichkeiten kann der Raum bei Bedarf verändert werden.

Im Jahre 2015 starteten wir einen wichtigen Teil unserer Geschichte im Entengarten mit einer speziellen Fortbildung „SOALQE“ der MitarbeiterInnen.
Diese Fortbildung wird von unserem Dachverband SOAL e.V. angeboten. In den folgenden 2,5 Jahren durchliefen alle MitarbeiterInnen über insg. 6 Module und eine Abschlussprüfung den Prozess der SOALQE-Fortbildung und wurden im Jahre 2018 zertifiziert.

Das Qualitätsentwicklungsverfahren SOALQE© orientiert sich an frühkindlichen Bildungsprozessen und stellt das Kind mit seinen kreativen Fähigkeiten und der Neugier, die Welt zu entdecken, in den Mittelpunkt. Das SOALQE©-Verfahren wurde von der SOAL (Dachverband) in Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen entwickelt.

In einem 2-jährigen Durchlauf werden die MitarbeiterInnen von Kindertagesstätten in fünf Modulen geschult. In einem sechsten Modul erfolgt die Zertifizierung der Einrichtungen. Ein besonderer Schwerpunkt besteht in der Verbindung des eigenen Bildungsprozesses und der praktischen Arbeit sowie der, sich aus der Selbsttätigkeit der Kinder ergebenden förderlichen Alltagsstrukturen, Gestaltung der Räume und Qualifikation in verschiedenen Bildungsbereichen.

Die Kultur des Lernens – SOALQE orientiert sich an den Rechten der Kinder auf:

  • ErzieherInnen, die ihr pädagogisches Verhalten und ihren Umgang untereinander reflektieren
  • ErzieherInnen, die ihre biographischen Lebenserfahrungen hinterfragen
  • eigene Bildungsprozesse, die von Erwachsenen anerkannt werden, obwohl sie häufig rätselhaft und fremd erscheinen
  • Themen, Umgebungen und Materialien, die entdeckendem Lernen Raum geben
  • ErzieherInnen, die ein vertieftes Interesse an einem Bildungsbereich haben

Der Entengarten wurde 2018 und 2020 zertifiziert.




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